Nelly Däs    Richard-Wagner-Str. 36    71332 Waiblingen    e-mail: Nelly.Daes@gmx.de

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Lesenswert: Laudatio zur Verleihung des Russlanddeutschen Kulturpreises an Nelly Däs 1996

Aus der Geschichte der Landsmannschaft

Im April 1950 als "Arbeitsgemeinschaft der Ostumsiedler" gegründet, schloß man sich schon im Juli 1950 den "Vereinigten Ostdeutschen Landsmannschaften" an. Im Oktober gab es die erste Bundesdelegiertenversammlung in Kassel. Wichtigste Aufgaben: 

bulletPflege der heimatlichen Kultur und Verbundenheit der Landsleute untereinander
bulletGeltendmachung des Rechts auf Heimat, Menschenwürde und Gerechtigkeit
bulletEingliederung in den deutschen Volkskörper
bulletWahrnehmung der sozialen und wirtschaftlichen Belange wie Renten, Jugendfragen, Umsiedlung ...
bulletLastenausgleich
bulletDokumentenbeschaffung
bulletSuchdienst
bulletAuswanderungsfragen
bulletWissenschaftliche Forschung

Der interessierte Leser findet weitere Berichte, Geschichten, Gedichte und sehr viel Information in den

Heimatbüchern der Landsmannschaft.

Sie können unter der obigen Adresse bestellt werden.

In folgenden Heimatbüchern erschienen Artikel von Nelly Däs:

bullet

Däs, Nelly, Wie war das damals in Deutschland?“. In: Heimatbuch 1995/1996 der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland, Stuttgart 1995, S. 11 - 24.

Diese biographische Skizze stellt einen Schlüssel zu ihrem Werk dar. Bisher wurde er nur im Jahrbuch abgedruckt. Hier schildert sie, wie es ihr, zusammen mit ihrer Mutter, mit Glück, Fügung und Courage gelang, sich den Häschern des Repatriierungskommandos zu entziehen.

bullet1997/98 "Die erste Heimkehrerin"
bullet2000 "Ein kleines Eckchen in meinem Herzen"

Als wichtigstes Sprachorgan existiert "Volk auf dem Weg", eine Zeitung, die monatlich erscheint und auch von Interessenten aus dem Ausland abonniert werden kann. e-mail: RedaktionVadW@aol.com 

Im "Volk auf dem Weg" veröffentlichte Nelly Däs zahllose Beiträge. 

Zum Beispiel veröffentlichte die Autorin hier einen Aufruf und "bat um Lebensberichte von rußlanddeutschen Frauen. Von 76 eingegangenen Beiträgen wählte sie 20 für den Sammelband „Alle Spuren sind verweht“ aus. Die Autoren der jeweiligen Beiträge und die Zeichner, die eindrucksvolle Illustrationen geliefert haben, bleiben nicht namenlos. Es gibt kurze biographische Auskünfte am Ende des Buches. Nicht zu Unrecht schrieb sie in Ihrem Vorwort: „Jedes Schicksal, das mir geschildert wurde, nahm ich in meinem Herzen auf. Manche der Schilderungen bereiteten mir schlaflose Nächte.“

Es sind Innenansichten aus dem Gulag, die sich nicht einfach hintereinander lesen lassen, für die man Zeit braucht, auf, die man sich einlassen muß, die man auch mehrmals lesen muß, da die geschilderten Schicksale in ihrer erzählerischen Wucht und Aussage zu gewaltig sind. Die Beiträge sind in erster Linie der Wahrheit verpflichtet. Im erzählerischen Duktus erinnern sie an Berichte aus der Dokumentation der Vertreibung. Die einzelnen Beiträge kreisen immer wieder um die  tragischen Themenkomplexe Haft, Gefängnis, Lager, die Auswirkungen des Überfalls auf die SU für die dort lebenden Deutschen, Treck, Ansiedlung im Warthegau, Trudarmija und Repatriierung. Obgleich in der erzählerischen Darstellung die Stalinjahre bestimmend sind, wird der erzählerische Bogen weitergeführt, und man erfährt so, was aus diesen Frauen schließlich geworden ist. Es  ist dann oft tröstlich, daß viele dieser gepeinigten Frauen Aufnahme in der Bundesrepublik fanden. In einem informativen Vorwort gibt Dr. Herbert Wiens einen guten geschichtlichen Überblick rußlanddeutscher Schicksalsjahre."  Eckhard Scheld

Der Bund der Vertriebenen (Baden-Württemberg) kann unter

www.bdv-bw.de

erreicht werden, e-mails gehen über die zentrale@bdv-bw.de 

In den USA gibt es eine Gruppierung der Rußlanddeutschen, die "American Historical Society of Germans from Russia", die man über folgender Homepage erreichen kann:

www.ahsgr.org

Executive Director ist Jan T Roth. Hier kann englischsprachiges Material und z. B. "Alle Spuren sind verweht" in englischer Übersetzung bestellt werden.

Über die "Germans from Russia Hertage Collection" kann unter der Homepage der North Dakota State University von Michael M. Miller einiges Interessantes gefunden werden:

 www.lib.ndsu.nodak.edu/grhc 

Michael M. Miller antwortet gerne auf weitere Fragen unter e-mail:

Michael.Miller@ndsu.nodak.Edu 

Seine persönliche Homepage ist:

www.lib.ndsu.nodak.edu/grhc/biography.html

Aus der Geschichte der Deutschen aus Rußland siehe auch Geschichte